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Geschichte

  Am 13. April 1997 wird das Jüdische Museum Emmendingen eröffnet. Im Keller des kleinen Fachwerkgebäudes in unmittelbarer Nähe der zerstörten Synagoge ist die restaurierte, denkmalgeschützte Mikwe aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zu besichtigen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Israelitischen Gemeinde Emmendingen 1716 - 1940. Das Schicksal der Emmendinger Juden während der Nazi-Diktatur wird anschaulich dokumentiert.

Ferner zeigt das Museum Exponate zum jüdischen Kultus- und Alltagsleben. Die jüdischen Feste im Jahreslauf werden ausführlich erläutert. Im Obergeschoss steht den Besuchern ein Lese- und Seminarraum mit Literatur und Videos zum Judentum und zur jüdischen Geschichte zur Verfügung.

Träger des Museums ist der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.

Das Jüdische Museum Emmendingen versteht sich als Ort des Erinnerns, Gedenkens, Lernens und der Begegnung mit jüdischem Leben in der heutigen Zeit.
 
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Ausstellung

 
Gebäude der Mikwe, erbaut um 1840, heute Jüdisches Museum
 
Restaurierte Mikwe
 
Ritualgegenstände zur Feier des Schabbat
 
Tora-Rolle (Übungsstück für Bar Mizwa) und Lesehand
 
Das Jüdische Jahr - Feste und Feiertage
 
Emmendinger Synagoge vor der Zerstörung in der Reichspogromnacht 1938
 
Innenraum der Emmendinger Synagoge vor der Renovierung 1922/23
 
Bronzetafel mit Grundriss und Portalansicht der Emmendinger Synagoge nach der Erweiterung 1922/23
 
Gesetzestafeln
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Pubilkation

 
  JÜDISCHES LEBEN IN EMMENDINGEN

Broschürenreihe
"ORTE JÜDISCHER KULTUR"
herausgegeben vom Verlag
Medien und Dialog Klaus Schubert.
www.medien-und-dialoge.de
 
  Emma Schwarz

Bericht einer Emmendinger Jüdin
über ihren NS-Leidensweg
und die nachfolgende Auswanderung zu ihrem Sohn nach Südafrika.
Die Broschüre ist im Jüdischen Museum erhältlich!
 
  Gershon Gottlieb
Erinnerungen eines Überlebenden
Das Buch ist im Jüdischen Museum erhältlich!
 
  Rolf Weinstock
Das wahre Gesicht Hiltlerdeutschlands

Rolf Weinstock, Überlebender der Vernichtungslager Auschwitz und Buchenwald, beschreibt seine Erlebnisse.
Das Buch ist im Jüdischen Museum erhältlich
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Sehenswertes

 
  • Gedenktafel am Standort der zerstörten Synagoge
  • Bronzetafel mit Grundriss und Portalansicht der zerstörten Synagoge im Pflaster des Schlossplatzes
  • Alte Synagoge, Israelitisches Gemeindehaus, Kirchstr. 11, Betsaal seit 1727
  • Markgrafenschloss, Stadtgeschichtliche Sammlung im Museum im Markgrafenschloss
  • Schlosserhaus in der Landvogtei
  • Deutsches Tagebuch-Archiv
  • Rundgang durch die Altstadt