Internationaler Holocaust-Gedenktag: „Mich kriegt ihr nicht! – Die abenteuerliche Odyssee des Manfred Weil“

Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. und die Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. zeigen

„Mich kriegt ihr nicht! –
Die abenteuerliche Odyssee des Manfred Weil“

ein Film von Werner Müller im Rahmen des Internationalen Holocaustgedenktages

Ein historisches Roadmovie der besonderen Art.

Donnerstag, den 26. Januar 2017, 19.00 Uhr
Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal, Emmendingen
Eingang Schlossplatz

Eintritt frei
Darf in einem Film, der Flucht, Vertreibung, Internierung und den Holocaust zum Thema hat gelacht werden?

Es darf nicht nur. Es geht gar nicht anders – zumindest wenn dieser Film von Manfred Weil erzählt und erzählt wird. Mit seinem jüdisch-kölschen Humor berichtet er über seine Odyssee während der Zeit der Shoah und über die Grausamkeiten in den Lagern in Frankreich und der Schweiz, in denen er landete. Über diese einmaligen und teilweise geradezu unglaublichen Schelmengeschichten, in denen er der gesamten Nazi-Bürokratie und ihren Kollaborateuren ein Schnippchen schlägt, kann und muss man lachen.

Manfred Weil hat jedes Drangsal überlebt – bis zu seinem natürlichen Tod im Alter von fast 95 Jahren. Vor allem hat er sein Überleben seinem untrüglichen Sinn für Gefahr und seiner ganz besonderen „Chuzpe“ zu verdanken – dieser Mischung aus Mut und charmanter Unverschämtheit. Er ist ein wunderbarer Maler geworden, der sich in seiner Malerei fast nur den schönen Dingen widmete. Vor allem den Frauen.

Glück war alles in dieser Zeit! – ein Fazit, das Manfred Weil mit Blick auf sieben Jahre der Vertreibung, der Lager-Internierung und der abenteuerlichen Flucht zieht.