Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin (2019)

Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. 

Thomas Meyer liest aus seinem neuen Roman

Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin (2019)

Datum: Sonntag, 29. März 2020

Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort: Altes Rathaus Emmendingen, Bürgersaal

Adresse: Marktplatz 1, 79312 Emmendingen

in Kooperation mit Buchhandlung Blum, Emmendingen und 

Diogenes Verlag, Zürich

Der orthodoxe Jude Motti Wolkenbruch hat immer brav getan, was seine Mamme von ihm erwartete. Bis zu dem Abenteuer mit einer Schickse. Motti verliert sein Zuhause und wird von den »Verlorenen Söhnen Israels« aufgenommen. Wie sich aber bald zeigt, sind sie weit mehr als eine Selbsthilfegruppe: Motti befindet sich im Hauptquartier der Jüdischen Weltverschwörung. Doch die ist ein erfolgloser Lotterladen.
Motti übernimmt das Steuer, und bald wird überall nur noch Hummus gegessen und Jiddisch gesprochen. Allerdings will auch eine Gruppe von Nazis die Welt beherrschen. Sie fluten das Internet mit Hass und Grammatikfehlern – und setzen die schöne Spionin Hulda auf Motti an.

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura-Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. 2007 machte er sich selbständig. Sein Roman ›Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse‹ wurde zu einem Best- und Longseller, die Verfilmung ›Wolkenbruch‹ (2018) war ein großer Kinoerfolg. Thomas Meyer lebt in Zürich.

www.juedisches-museum-emmendingen

Foto: Lukas Lienhard / copyright Diogenes Verlag

Was ist jüdische Musik? – regiotrends.de

„Alljährlich veranstaltet der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen im Herbst einen Thementag, um Interessierten unterschiedliche Aspekte der jüdischen Kultur und Religion näher zu bringen. In diesem Jahr lautet das Thema „Musik und Judentum“. Dabei dreht sich die Veranstaltung am 17. November darum, ob es jüdische Musik gibt und wenn ja, welche Facetten sie umfasst.
Die Organisatoren gaben heute Vormittag einen Einblick ins Programm des Thementages.“

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5. Nov 2019

Autorenlesung und Gespräch – DAS JUDASKREUZ

Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. in Kooperation: Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.

Autorenlesung und Gespräch mit William Boehart

Dienstag, 5. November 2019, 19:00 Uhr,
Emmendingen, Simon-Veit-Haus,
Kirchstraße 11, Teschemacher- Saal

Der Roman „Das Judaskreuz“ spielt im Norden Deutschlands, überwiegend in Hamburg. Er greift ein Kapitel der deutschen Geschichte zwischen der Revolution 1848 und den ersten Jahren nach der Reichsgründung 1871 auf und ist als Kriminalgeschichte aufgebaut. Der Roman ist jedoch kein historischer Regionalkrimi, sondern thematisiert das Aufkommen des modernen Antisemitismus und im Gegenzug das geistige Erbe des Aufklärers Gotthold Ephraim Lessing.
Das Buch greift hochaktuelle Themen auf, es regt zum Nachdenken an und zur Auseinandersetzung mit dem sich immer stärker manifestierenden, gewaltbereiten Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft. Zugleich ist es aber auch eine Hommage an die Macht der Bücher.


Der 1947 in den USA geborene Autor William Boehart lebt seit 1975 in Deutschland. Nach dem Studium der Geschichte, Literatur und Philosophie in den USA und in Deutschland und der Promotion über Gotthold Ephraim Lessing arbeitete William Boehart mehr als 35 Jahre als Archivar und Historiker im Herzogtum Lauenburg. Er lebt heute in Mölln.

Eintritt frei – Spenden erbeten