Lesung und Gespräch mit Götz Aly: „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“

Dienstag 28. April 2026 um 19.00 Uhr
Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, Aula (Raum 1115, 1. OG);
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Götz Aly ist Historiker, Politologe, Journalist und Hochschullehrer. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet.

2017 erschien seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945«. Für dieses Buch erhielt er 2018 den Geschwister-Scholl-Preis.

2025 hat er mit seinem Buch „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ einen Bestseller verfasst, eine „Erklärfibel“ (taz) zu den politischen und gesellschaftlichen Umständen des Nationalsozialismus.

Götz Aly signiert ab 18.30 Uhr bereits am Büchertisch in der Aula der Universität Freiburg.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Gedenkstättenverbund Südlicher Oberrhein e.V., der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Colloquium politicum der Universität Freiburg.

Das Jüdische Museum Emmendingen gehört zu den im Gedenkstättenverbund organisierten Gedenkstätten am Südlichen Oberrhein.

Gespräch: Die Freiburger Familie Nelson

Gespräch mit Caroline Klemm (im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus), Joachim Nelson, Dorothea Scherle (Jüdisches Museum Emmendigen)

Dienstag, 28. April, 19.30–20.30 Uhr
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, 79098 Freiburg im Breisgau

Bei der Gesprächsrunde am Dienstag, 28. April, um 19.30 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus steht die Freiburger Familie Nelson im Mittelpunkt.

In der NS-Zeit wurde die Familie als jüdisch verfolgt. Siegfried und Marie Nelson wurden ermordet, Sohn Gerhard überlebte das KZ Auschwitz und kehrte nach 1945 nach Freiburg zurück. Caroline Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DZNS, spricht mit dem Nachfahren Joachim S. Nelson und Dorothea Scherle vom Jüdischen Museum Emmendingen über die Geschichte der Familie und die Recherchen zu ihren Biografien.

Die Veranstaltung findet ergänzend zur neuen Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ im Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Da die Teilnahmezahl ist begrenzt ist, muss ein kostenloses Veranstaltungsticket gebucht werden.

Kostenloses Veranstaltungsticket hier