Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. lädt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde herzlich ein zu einem Kulturabend:
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Heinrich Heine „Das Glück ist eine leichte Dirne“
Die Gitarristin, Sängerin und Schauspielerin Ursula Kurze (Dresden) gestaltet ein musikalisch-literarisches Porträt des großen deutsch-jüdischen Dichters Heinrich Heine (1797-1856). Sie liest aus seinem Werk, erzählt Geschichten aus dem Leben des Dichters, singt Gedichte in eigenen Vertonungen und musiziert virtuose Gitarrenmusik. Der Abend stellt aktuelle Bezüge aus Heines Leben zu Themen wie Heimat, Exil, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus her, aber auch die bekannten Liebesgedichte Heines finden in den berührenden Vertonungen von Ursula Kurze ihren gebührenden Platz im Programm.
Donnerstag, 24.06.2021, 19:30 Uhr
Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Emmendingen,
Teschemacher-Saal
Eintritt frei, Spenden erbeten
Es gelten die aktuellen Corona-Vorschriften im Landkreis Emmendingen.
Liebe Freundinnen und liebe Freunde, liebe Unterstützerinnen und liebe Unterstützer,
des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.,
wie Sie sicher schon aus der Presse erfahren haben, bereichert seit der Wiedereröffnung des Jüdischen Museums Emmendingen am 30. Mai 2021 ein neues Exponat unsere Wechselausstellung „Eine tüchtige Frau… Eschet Chajil“ – die Frau im Judentum.
Es ist ein handkolorierter Siebdruck der Kalligrafin Rachel Althof aus Binningen/Basel mit dem Loblied auf die „tüchtige Frau“, Anfang des 21. Jahrhunderts, Breite 48 cm x Höhe 64 cm.
Das Original wurde 1995 in hebräischer Schrift mit Tinte geschrieben.
Sehr gerne möchten wir das Bild in unsere Dauerausstellung integrieren und dafür zum Preis von 200,- Euro käuflich erwerben.
Nochmals zur Erinnerung:
Das Loblied auf die tüchtige Frau, in Hebräisch „Eschet Chajil“, wird zu Beginn des Schabbat am Freitagabend vor der ersten Mahlzeit gesungen. Es sind melodisch vorgetragene Verse aus der hebräischen Bibel, Sprüche 31, 10-31, die Eingang in jedes Gebetbuch gefunden haben.
Es spiegelt das Frauenbild des traditionellen Judentums und den Respekt gegenüber der Frau wider, sowie die Wertschätzung des wöchentlichen Feiertags, Schabbat, der in religiösen Schriften mit einer Braut verglichen wird.
Die Künstlerin Rachel Althof versteht es in schöner, kalligrafischer Weise durch farblich hervorgehobene Buchstaben des hebräischen Alfabets den jeweiligen Versbeginn sichtbar zu machen. Zweiundzwanzig Buchstaben hat das hebräische Alefbet, zweiundzwanzig Verse hat das Gebet „Eschet Chajil“ in der hebräischen Bibel.
Rachel Althofs Wurzeln führen nach Emmendingen: ihre Schwiegermutter, Julie Veit, von der jüdischen Metzgerei Veit, ist aus Emmendinger Juden, und heiratete nach Basel.
Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Wir freuen uns über jeden Betrag.
Wir würden uns sehr über eine Spende zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit freuen.
To:
Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.
Name of the bank:
Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
International Bank Account Number (IBAN):
DE93 6805 0101 0020 0632 09
Bank Identifier Code (BIC): Account No.:
FRSPDE66XXX 12976139
Spende zur Unterstützung
Sollten mehr Euros eingehen als benötigt, werden wir diese für ein weiteres Exponat zur Seite legen.
Exponat aus der Wechselausstellung Eschet Chajil Foto: Patrik Müller
Do, 27. Mai 2021 – EMMENDINGEN (BZ). Das Jüdische Museum Emmendingen ist von Sonntag, 30. Mai, an wieder mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Wechselausstellung zum Thema „Eine tüchtige Frau … Eschet Chajil – die Frau im Judentum“ wurde um ein neues Exponat bereichert. Ein handkolorierter Siebdruck der Kalligrafin Rachel Althof aus Binningen bei Basel mit dem Loblied auf die „tüchtige Frau“, Anfang des 21. Jahrhunderts, ergänzt die bis zum 30. September verlängerte Ausstellung, heißt es in einer entsprechenden Presseinformation.
ab Sonntag, den 30. Mai 2021, sind wir von 14.00 Uhr – 17.00 Uhr wieder für Sie da.
Besuchen Sie unsere durch ein neues Exponat bereicherte Wechselausstellung
zum Thema „Eine tüchtige Frau… Eschet Chajil“ – die Frau im Judentum
Ein handkolorierter Siebdruck der Kalligrafin Rachel Althof aus Binningen/Basel mit dem Loblied auf die „tüchtige Frau“, Anfang des 21.Jh, ergänzt die bis zum 28.02.2022 verlängerte Ausstellung.
Das Loblied auf die tüchtige Frau, in Hebräisch „Eschet Chajil“, wird zu Beginn des Schabbat am Freitagabend vor der ersten Mahlzeit gesungen. Es sind melodisch vorgetragene Verse aus der hebräischen Bibel, Sprüche 31, 10-31, die Eingang in jedes Gebetbuch gefunden haben.
Es spiegelt das Frauenbild des traditionellen Judentums und den Respekt gegenüber der Frau wider, sowie die Wertschätzung des wöchentlichen Feiertags, Schabbat, der in religiösen Schriften mit einer Braut verglichen wird.
Die in Binningen/Basel lebende Künstlerin versteht es in schöner, kalligrafischer Weise durch farblich hervorgehobene Buchstaben des hebräischen Alfabets den jeweiligen Versbeginn sichtbar zu machen. Zweiundzwanzig Buchstaben hat das hebräische Alefbet, zweiundzwanzig Verse hat das Gebet „Eschet Chajil“ in der hebräischen Bibel.
Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, die Dauerausstellung im Erdgeschoss und im ehemaligen Ritualbad (Mikwe) zu besuchen.
Ein Museumsbesuch ist ohne vorherigen Schnelltest und ohne Anmeldung möglich.
Maskenpflicht und Abstandsregeln bestehen weiterhin.
25 Jahre Wiedergründung Jüdische Gemeinde Emmendingen, 305 Jahre Jüdische Gemeinde Emmendingen, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – es gibt viel zu feiern!
Das machen wir, der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V., nun virtuell. Sie sind herzlich eingeladen, von Zuhause aus am Vortrag mit Powerpoint Präsentation teilzunehmen. Wir bringen die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Emmendingen von innen und außen betrachtet zu Ihnen.
Die Veranstaltung kann aufgrund der Pandemie nur online stattfinden.
Wir würden uns sehr über eine Spende zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit freuen.
To:
Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.