„Quelle lebendigen Wassers“ – Mekor Majim Chajim (hebr.) Führung durch die neue Dauerausstellung im ehemaligen Ritualbad (Mikwe)

„Quelle lebendigen Wassers“ – Mekor Majim Chajim (hebr.)
Führung durch die neue Dauerausstellung im ehemaligen Ritualbad (Mikwe) mit Monika Rachel Raija Miklis (Kuratorin).
Ort: Jüdisches Museum (Mikwe), Schlossplatz 7, 79312 Emmendingen
Datum: Sonntag, 14. Oktober 2018
Uhrzeit: 11.45 Uhr
Eintritt frei, Spenden erbeten

Jubiläumskonzert am 24. November 2018

Dreißig Jahre Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.!

Dies ist ein Grund zum Feiern und dafür reicht der Platz in unserem Jüdischen Museum in Emmendingen nicht aus! Wir feiern zusammen mit den Musikern von Michael Heitzler’s Klezmer Band. Ihre Musik – aktuell das neue Album „Ode Hashem“ – wurde von den großen amerikanischen und osteuropäischen Bands vom Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts inspiriert. Daneben bilden die wunderschönen, tief spirituellen Nigunim (Melodien) der chassidischen Juden Osteuropas einen weiteren Bestandteil ihres Repertoires. Die Klezmermusik einer verloren gegangenen Welt soll wiedererstehen. Durch Arrangement und Instrumentalisierung wird ihr eine eigene, zeitgemäße und persönliche Note gegeben. Neben den mitreißenden Stücken von „Ode Hashem“, die einen kaum ruhig auf dem Stuhl sitzen lassen, gibt es wunderschöne, tief berührende Balladen, die direkt in die Seele zielen.

 

 

Tickethotline: 01806 700733
0,20 Euro pauschal a.d.dt. Festnetz; 0,60 Euro pauschal a.d.Mobilfunknetz

Name der Veranstaltung Michael Heitzler’s Klezmer Band
Untertitel Jubiläumskonzert, 30 Jahre Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.
Künstler Michael Heitzler: Klarinette

Christian Gutfleisch: Piano

Michael Chylewski: Bass

Daniel Schay: Schlagzeug

Genre Klezmer
Veranstaltungsdatum Samstag 24.11.2018
Beginn 20.00 Uhr
Einlass 19.00 Uhr
Dauer 22.00 Uhr
Veranstaltungsstätte Altdorfhalle Kollmarsreute, Emmendingen
Adresse Altdorfstraße 58/1, 79312 Emmendingen
Eintritt  18.00 Euro / ermäßigt 15.00 Euro
Tickets Über das Online Portal Reservix und bei allen Vorverkaufsstellen der Badischen Zeitung (BZ)

Veranstaltungsreihe „Die Schöpfung“ 3 – „Zurück im Garten Eden in den Büchern von Meir Shalev“

Das jüdische Lehrhaus Emmendingen setzt sein Programm im Herbst mit der Veranstaltungsreihe zum Thema „Die Schöpfung“ fort.
Nach den Workshops mit dem Emmendinger Gemeinderabbiner, Herrn Yaakov Yosef Yudkowsky, und der Dozentin für jüdische Kunst, Frau Monika Rachel Raija Miklis, widmet sich die nächste Veranstaltung der Literatur:

Veranstaltungsreihe „Die Schöpfung“
3 – Dr. med. Ursula Hellerich
„Zurück im Garten Eden in den Büchern von Meir Shalev“

Ein Nachmittag über den bekannten israelischen Schriftsteller Meir Shalev, der in seinen Büchern der Natur, vor allem Gärten, sehr nahe ist und gerade letztes Jahr ein sehr schönes Buch über seinen eigenen Garten unter dem Titel „Mein Wildgarten“ veröffentlicht hat.

In Kooperation mit der Parole Buchhandlung, Emmendingen.

Ort: Jüdisches Museum (Mikwe), Schlossplatz 7, Emmendingen
Sonntag, 30. September 2018, 17:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden erbeten

Flyer öffnen (PDF 3MB)

Exponat des Monats – das Widderhorn

Welches Objekt könnte die Bedeutung der jüdischen Hohen Feiertage besser symbolisieren als das geschwungene Horn eines Widders? Das Widderhorn, Hebräisch „Schofar“, ist ein altes Instrument, das bereits seit über dreitausend Jahren in der jüdischen Liturgie verwendet wird. Im letzten Monat „Elul“ des jüdischen Jahres, das am 9. September zu Ende ging, ermahnte es bereits täglich die Betenden in der Synagoge, sich ihrer Taten des vergangenen Jahres zu erinnern, sich auf die Zeit der Busse und der Rückkehr zu G’tt vorzubereiten.  An den beiden Neujahrstagen erklingt es mehr als hundert Mal während dem G’ttesdienst und ermahnt Juden auf der ganzen Welt, sich ihres Bundes mit G’tt, dem König der Welt, erneut bewusst zu werden. Mit dem ernsten und besinnlichen Jahresanfang 5779 (10./11.9.18) beginnen die zehn Bußtage, die schließlich am 19. September 2018 in den höchsten jüdischen Feiertag gipfeln, in den Tag der Sühne (Hebr. Jom Kippur). Es ist der Tag, an dem die Synagogen wenigstens einmal im Jahr brechend voll sind, an dem selbst säkulare Juden doch lieber mal Fasten, fünfundzwanzig Stunden nicht trinken und essen, um auf Nummer sicher zu gehen. Weil, man kann ja nie wissen… Es ist ein Tag der Sühne und der Versöhnung mit seinen Mitmenschen und mit G’tt. Zum Abschluss der feierlichen Liturgie erklingt an Jom Kippur vor Sonnenuntergang ein letztes Mal der Klang des Schofar, gleich einem Schluchzen und Wehklagen, der die Gebete in den Himmel trägt bis vor den Thron des allmächtigen Richters.  Welches Objekt könnte  passender sein, als das Horn eines Widders, der damals bei der Bindung von Jitzchak seinem Vater Abraham im Dickicht erschien und bis heute Abrahams G’ttvertrauen symbolisiert? Wer mag, kann das gerne im 22. Kapitel des ersten Buch Mose nachlesen, das auch in dieser Zeit in der Synagoge gelesen wird. Das Exponat des Widderhorns ist Teil der Sonderausstellung zu den Hohen Feiertagen im Jüdischen Museum Emmendingen.

Das Jüdische Museum Emmendingen bleibt am Mittwoch, den 19. September 2018, wegen dem höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, geschlossen.

Text und Foto: Monika Rachel Raija Miklis, Bild zur freien Verwendung.

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